Heinrich Maria Davringhausen

1894
Geboren am 21.Oktober in Aachen

1914
Erste Ausstellungen in der Galerie Flechtheim, Düsseldorf
und der Galerie Otto Feldmann, Berlin

1915
Erste Arbeiten im Stil der „Neuen Sachlichkeit”
Freundschaft mit George Grosz und den Brüdern Herzfelde

1919
Einzelausstellung in der Galerie Neue Kunst Hans Goltz, München
Vertrag mit H. Goltz wie auch Klee, Grosz, Kanoldt

1925
Teilname an der legendären Mannheimer Ausstellung
„Neue Sachlichkeit”

1928
Freundschaft mit Räderscheidt, Hoerle und Schaefler

1932/33
Emigration mit seiner jüdischen Frau nach Mallorca

1936/37
Spanischer Bürgerkrieg: Flucht über Paris nach Ascona
In deutschen Museen werden 20 Bilder Davringhausens von den
Nazis beschlagnahmt. In der Ausstellung „Entartete Kunst” hängt
u.a. sein Gemälde „Mond durchs Fenster” (Wvz.  144),
das die Ruhmeshalle Barmen1922 kaufte

1939-45
Ausweisung aus der Schweiz
Wechselnde Aufenthaltsorte in Frankreich und Internierung im
Lager Les Milles. Dort trifft er auf M. Ernst, A. Räderscheidt,
W. Hasenclever, E. Meyer, L. Feuchtwanger und A. Kantorowicz

1945-69
Ansiedelung in Haut-de-Cagnes als Henri Davring, ein umfangreiches
abstraktes Spätwerk entsteht

1970
Heinrich Maria Davringhausen stirbt in Nizza

Einzel-  und  Gruppenausstellungen in ganz Europa z.B
Galerie Le Deux Iles – Paris, dem Museo Civico – Turin,
Galerie d’art Latin – Stockholm,
von der Heydt-Museum – Wuppertal, Haus am Waldsee – Berlin